Gracias a la vida

Nach der Empfehlung am Marktplatz habe ich mich doch intensiver mit „Gracias a la vida“ befasst. Die beiden Interpretationen von Mercedes Sosa und Joan Baez, die im Video im vorigen Post zu hören waren, sind schon recht unterschiedlich. Auf der Suche nach der richtigen Fassung für mich musste ich natürlich auch das Original von Violeta Parra unter die Lupe nehmen.

Mir gefällt das eigentlich ganz gut. Der etwas brüchige Gesang zeigt, wie persönlich das Lied gemeint ist und stellt sich dem Pathos des Textes entgegen. Auch die Tonalität verströmt eine ganz merkwürdige und ursprüngliche Atmosphäre. Das würde ich so nicht hinkriegen. Im Rhythmus des Gesangs liegen für mich noch einige Geheimnisse verborgen. Ich finde schon, dass so ein Lied seine Kanten haben sollte. Am Ende wird es bei mir dann doch ganz anderes werden und hoffentlich etwas nach Anden und etwas nach mir klingen.

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