Volksmusik in Niederbayern – Spiel mit !

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Der Bezirk Niederbayern hütet nicht nur einen Schatz von Musikstücken aus der Region, die als Handschriften oder historische Drucke im Archiv lagern. Er bemüht sich auch, diese Musik unters Volk zu bringen.

Bezirk Niederbayern – Spiel mit

Eine ganze Reihe dieser Stücke sind sorgfältig gesetzt als Notensammlungen herausgegeben. Noch löblicher sind kostenfreie Übungsabende unter dem Motto: Spiel mit! Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung einzelner Stücke, sondern auch um die Fähigkeit, in gemischten Gruppen diese Art von Musik zu spielen. Das ist vielleicht genau der richtige Zugang zur Volksmusik für mich. Bisher war ich zweimal da, und habe immer viel gelernt. Klar hat die Gitarre als Begleitinstrument da recht übersichtliche Aufgaben. Akkorde und Harmonien sind recht schlicht. Und der Rhythmus ist normalerweise auch gut zu schaffen. Man soll aber selber die Harmoniewechsel aus der Melodie erkennen. So was habe ich ja meistens gut im Griff. Wenn die Melodie etwas trickreicher wird, kann es schon einmal knifflig werden. Wenn man bei einem Zwiefachen zugleich auf Takt- und Harmoniewechsel achten muss, dann hat man richtig was zu tun.

 

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Tango, Latin und Folk auf bayerischen Straßen und Plätzen. Wie kommt das und wo gehts hin?
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8 Antworten zu Volksmusik in Niederbayern – Spiel mit !

  1. stanzebla schreibt:

    Einbetten auf Anfrage deaktiviert. *mumpf*

  2. Marion schreibt:

    Ja, aber auf youtube kann man es anhören, wenn man dort draufklickt.

    An das Lied kann ich mich gut erinnern. Meine Oma mütterlicherseits war aus Niederbayern und meine Mutter hat, als ich klein war, häufig Bayern 1 Volksmusik gehört. Ich weiß nicht, ob ich es daher kenne, könnte sein.

    Vom aktiven Musikmachen verstehe ich aber so wenig – hab nie ein Instrument gelernt – dass ich nicht mal weiß, was Harmoniewechsel sind.

  3. 100canciones schreibt:

    Das mit dem Einbetten hätte ich ausprobieren können – sorry. Dieses Video gefällt mir recht gut, da hätte ich es wohl auch verwendet, wenn das mir das mit dem Einbetten klar gewesen wäre.

    In einer Tonart (z.B. C-Dur) verwendet man gewöhlich 3 Akkorde, den Akkord der Grundtonart (z.B. C-Dur = 1.Stufe) und dazu die 4. Stufe (z.B. F-Dur) und die 5. Stufe (z.B. G7, Dominant-Sept-Akkord). In einem Teil des Stückes wechselt dann die Tonart, z.B. von C-Dur auf G-Dur. Da geht dann das Spiel mit den 3 Akkorden wieder von vorne los. Und mit Etwas Glück gibt es in dem Stück noch einen 3. Teil (gerne mal „Trio“ genannt), der noch in einer weiteren Tonart steht. Wir haben das an dem Abend alles durchgekaut – phu!!!

    • Marion schreibt:

      Hm, Wikipedia sagt mir: Ein Akkord ist in der Musik das gleichzeitige Erklingen unterschiedlicher Töne, die sich harmonisch deuten lassen. Aha.

      Außerdem sagt mir Wiki: C-Dur ist eine Tonart des Tongeschlechts Dur, die auf dem Grundton c aufbaut. […] Auch die entsprechende Tonleiter und der Grundakkord dieser Tonart (die Tonika c-e-g), werden mit dem Begriff C-Dur bezeichnet. Okay.

      Trotzdem bring ich jetzt nicht zusammen, was bedeutet: „In einer Tonart (z.B. C-Dur) verwendet man gewöhnlich 3 Akkorde…“ Ich fürchte, ich müsste es am Instrument live erklärt bekommen, um es zusammen zu bringen. Oder lieg ich richtig, wenn ich mir vorstelle, es werden in einer Melodie jeweils bestimmte Tonkombinationen miteinander abgewechselt? Und lieg ich richtig, man sagt C-Dur, wenn der unterste Ton der Kombinationen ein C ist?

      In diesem Lied wechselt dann die Abfolge der Tonkombinationen so, dass der unterste Tun das G ist?

      • 100canciones schreibt:

        Du willst das aber genau wissen! Genau wie du vermutest. Jeder Dur Akkord ist ein 3-klang, der nach dem gleichen Schema aufgebaut ist. Eine Tonart dagegen hat eine Tonleiter mit 8 Stufen. Im Akkord sind nicht alle Stufen der Tonleiter vertreten, sondern nur die Stufen 1 3 und 5. Die harmonische Empfindung basiert auf der Überlagerung von Obertönen. Eher folgen die Melodien den Akkorden als umgekehrt.

        Das bleibt alles Theorie, bis du dich selber an die Tasten oder Saiten machst. Dann klappt es sicher auch ohne Theorie.

      • Marion schreibt:

        Das denk ich auch, dass die Praxis wesentlich weniger kompliziert ist, als die Theorie klingt. Ich hab als Jugendliche mal ein Reclam-Theoriehefterl geschenkt bekommen, weil ich ein Instrument lernen wollte, aber zur Praxis ist es dann nie gekommen.

  4. BOWMORE Darkest schreibt:

    Im normalen Musik- und Instrumentenunterricht lernt man das Improvisieren nicht. Man spielt stur heil nach Noten. Die großen Meister der nahen und fernen Vergangenheit haben zig Notenblätter vollgeschrieben.
    Die Welt ist reich an Musikern, die am Instrument gezeigt bekamen, wie man es spielt und die dann in der Gruppe die Melodien und die Feinheiten gelernt haben. Die sind darauf trainiert. Ich bewundere diese Musiker.
    C.H.

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