Versuchsreihe für Glitzer-Poi

Die Nummer mit der Stahlwolle ist ein richtiges Feuerwerk. Weil es so gefährlich ist und man zig Meter Abstand in alle Richtungen braucht, gibt es recht wenige Gelegenheiten, das aufzuführen. Es ist auch nur von kurzer Dauer und gibt kaum Variationsmöglichkeiten. Der Funkenregen überdeckt alle Figuren. Jetzt suchen wir nach anderen Feuereffekten, die mehr Möglichkeiten bieten. Einiges haben wir schon ausprobiert.

Ein rechtes Teufelszeug ist Lycopodium oder Bärlappsporen. Es verteilt sich extrem leicht. Man kann es leicht streuen und zerstäuben, aber nur schlecht dosieren. Ein Streuer mit dem Zeug ist in Null-Komma-Nix leer. Es verbrennt blitzartig. Dieses Video zeigt, was es noch für merkwürdige Eigenschaften hat.

Weniger brisant ist Holzkohle. Mit etwas Glück gibt das schöne Funken. Problematisch ist hier die Form der Kohle. Von normaler Holzkohle lösen sich kaum Funken ab. Von Shisha Kohle können ganze Broken wegfliegen. Das ist kaum weniger gefährlich als Stahlvolle. Holzkohlepulver ist in der Herstellung eine rechte Sauerei. Im Gegensatz zum Lycopodium lässt es sich nicht gut streuen. Meine Versuche damit waren ein glatter Fehlschlag.

Wie so oft gibt meine Lieblingssendung (die mit der Maus) wertvolle Hinweise. In einen Funkensprüher gehört Metallpulver. Das hatte ich auch selber schon im Verdacht. Jetzt ist das Material bestellt und die nächste Versuchsreihe kann beginnen.

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Tango, Latin und Folk auf bayerischen Straßen und Plätzen. Wie kommt das und wo gehts hin?
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