Pferde beim Dionysi-Markt

Der Dionysi-Markt ist ganz was Anderes als der Wochenmarkt. Vom Marktgeschehen her ist das ein Jahrmarkt. Das Publikum kommt auch eher vom Umland als aus der Stadt. Auch unter den Verkäufern herrscht ein anderer Ton. Meine Nachbarn auf beiden Seiten wollen mich wegdrängen. Geschäft ist Geschäft.

Von Anfang an ist viel Volk unterwegs. Alles „Laufkundschaft“ im wörtlichen Sinn. Die Leute wollen erst mal nur schauen. Nach einer Stunde fasse ich den Vorsatz, zu packen, wenn die nächsten 5 Minuten auch keine Resonanz kommt. Tatsächlich bleiben ab dann gelegentlich Leute stehen. Und es werden immer mehr. Noch eine Stunde und es ist ein Geschiebe, dass sich die Leute sogar hinter mir vorbei drängen. Dann wird endlich abgesperrt und die Pferde kommen. Mir gefallen am besten die Fuhrwerke mit den schweren Rössern.

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Tango, Latin und Folk auf bayerischen Straßen und Plätzen. Wie kommt das und wo gehts hin?
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2 Antworten zu Pferde beim Dionysi-Markt

  1. tausendundeineblume schreibt:

    Mächtige fein geschmückte schwarze Rösser!
    Geflochtene Pferdemähne hab ich auch noch nie gesehen, sieht hübsch aus.

    Als Straßenmusikant braucht es Mut und manchmal Ausdauer, scheint mir.

    Gruß
    Marion

  2. Bernhard schreibt:

    Es gibt kaum etwas beeindruckenderes als die schweren Kaltblüter, die im „festlichen Gewand“ mit Ihrer Kraft und Ruhe eine schwere Kutsche spielend vorbeiziehen!

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