Setzen für Finger Style

Heute geht es nicht darum, dass sich diese Spieltechnik im Sitzen leichter beherrschen lässt (Scherz!). Es soll darum gehen, wie man selber ein bekanntes Stück für diese Technik zugänglich macht, also die Noten setzt.

Im Prinzip muss man Melodie und Begleitung unter einen Hut bringen. Wenn die Melodie aus vielen kurzen Tönen besteht, dann reicht für die Begleitung vielleicht schon ein Bass-Ton auf dem Takt-Anfang. Vielleicht ist für den Rhythmus oder einen Harmoniewechsel auch noch ein weiterer Bass nötig. Die Tonart sollte so gewählt sein, dass alle Bässe leicht zu spielen sind und Finger für die Melodie frei sind. Wenn die Melodie weit rauf geht, dann hilft es, wenn Bässe mit leerer Saiten passen.

Bei getragenen Melodien mit wenigen langen tönen reicht ein Bass als Begleitung nicht aus. Dann müssen noch weitere Töne aus dem Akkord dazu. Diese Töne müssen den Rhythmus des Stückes widergeben. Sie sollten auch immer tiefer liegen als die Melodie, damit man die deutlich hören kann. Für  solche Stücke können Patterns aus dem Folk Picking eine Hilfe sein. Außerdem darf man sich vor Barrégriffen nicht scheuen, wenn die Melodien rauf gehen. Das wird sich nicht immer vermeiden lassen.

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