Nagellack

Als ich vor wenigen Jahren mein Gitarrenspiel intensivierte, lies ich die Nägel der rechten Hand länger wachsen. Zuvor hatte ich zum Folkpicking auf der Westerngitarre Fingerpicks aus Metall benutzt. Für das neue Repertoire musste es aber die klassische spanische Gitarre sein. Da hat man auch mehr Platz auf dem breiteren Griffbrett. Die muss man dann mit Fingern und Nägeln spielen, damit es vernünftig klingt.

Oft sind mir dann die Nägel eingerissen oder abgebrochen. Besonders, wenn die Nägel vom Schrubben auf der Gitarre dünn wurden, aber auch einfach vom Tippen oder Klopfen auf eine harte Oberfläche.

Nach verschiedenen Ratschlägen habe ich mich für einen härtenden Nagellack entschieden. Der ist farblos und matt und fällt nicht weiter auf, wenn man nicht sehr viele Schichten aufträgt. Seit ich den benutze, ist mir kein Nagel mehr abgebrochen. Auch kleinere Risse konnte ich retten.

Gegen das Abbrechen hilft schon eine einzige Schicht. Gegen den Abrieb durch das Schrubben braucht man dann mehrere Schichten. Und auch die nutzen sich irgendwann ab. Dann muss man nachlackieren. Die dicken Schichten färben den Nagel leicht gelb. Da muss man vorsichtig sein. Für längere Schrubb-Passagen sollte man lieber zum Plektrum greifen.

Mit dem Nagellack bin ich jetzt schon mehrere Jahre gut gefahren, und das bei täglich 2 Stunden Übung und regelmäßig mehrstündigen Straßenmusik-Einsätzen.

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Tango, Latin und Folk auf bayerischen Straßen und Plätzen. Wie kommt das und wo gehts hin?
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