Erding

Die Stadt war am Anfang meiner Straßenmusiziererei mein zweites Ziel. Die Umstände waren günstig, ein erster sonniger Samstag im Frühling. Auf dem Stadtplan scheint der Schrannenplatz der richtige Ort zu sein. Am Samstag ist da aber kein Markt. Wie es sich für eine ländliche Kleinstadt gehört, fahren dafür die jungen Leute mit ihren aufgemotzten Autos spazieren, mit ordentlich Bumm-Bumm-Musik, damit alle hinschauen. Ruhiger ist der Kleine Platzt ums Eck. Am Vormittag war da noch wenig los. Erst während ich mich mittags stärkte, tauchten mehr Leute auf. Dann war sogar die Sonne so stark, dass ich mir zum Musizieren ein Schattenplätzchen suchen musste. Eine Frau aus Venezuela sprach mich an, weil ich „Los Ejes De Mi Carreta“ gesungen hatte, und sie das Lied aus der Heimat kennt. für eine Unterhaltung ist mein Spanisch aber viel zu dünn. Da bräuchte es mehr als „Hola, que tal?“

Insgesamt fand ich es aber nicht so ergiebig. Vielleicht sind die Erdinger nicht so aufgeschlossen. Vielleicht war ich auch noch zu unerfahren und unsicher. Hätte die Mittagszeit besser nutzen und auf das Weißbier verzichten sollen. In der kommenden Saison sollte ich wieder hinfahren und schauen, ob es dann nicht besser läuft.

http://www.erding.de

Über 100canciones

Tango, Latin und Folk auf bayerischen Straßen und Plätzen. Wie kommt das und wo gehts hin?
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