Gemütlicher Nachmittag im Portucalis Weingarten

Die Wettervorhersage für den Samstag Nachmittag war mehr als durchwachsen. Als ausgewiesener Optimist habe ich mich trotzdem entschieden, meine Musikausrüstung im Weingarten aufzubauen. Zur Sicherheit war die Technik im Pavillon unter gestellt. Wenn der angedrohte Regen käme, könnte ich so schnell in die Gaststube wechseln.

Bei dem trüben und frischen Wetter hielt sich der Andrang in Grenzen. Für mich war es ein schöner Nachmittag. Immerhin waren von Anfang an nette Gäste da. In den Pausen ergaben sich auch nette Gespräche.

Mit meiner Fuß-Percussion habe ich auch mehr Aufmerksamkeit als bisher. Trotzdem passt die Musik ganz gut in die entspannte Garten-Athmosphäre. Vielleicht ergibt sich bald wieder so eine Gelegenheit. Gerne auch bei besserem Wetter mit mehr Gästen.

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Schattenboxen

Die Frau mit den vielen Namen sollte das hier wohl kaum lesen.

Voll Hoffung hatte sie „angeklopft“, ob hier ihre Träume erfüllt würden, nachdem sie wohl schon so sehr enttäuscht wurde. So tief ihr Groll auf die ungerechte Welt. So tief der Zweifel, ob man jemandem trauen könnte. So getrübt der Blick auf den Augenblick. So falsch die Erwartung. So grundlos ihr neuer Zorn. Mit jeder Runde festigt sich ihr Bild, vertieft sich der Keller, in dem sie die Trophäen ihrer Enttäuschungen anhäuft.

Ein Name reicht nicht für die Träume, auf die sie schon verzichten musste. Ein Leben reicht nicht für all die Schmach, die sie schon erwartet, bevor sie den nächsten Schritt wagt. In der Erwartung neuer Enttäuschung hatte sie keine Zeit, das Türschild zu lesen. Hätte sie sich damit ja auch der Lust beraubt, sofort nach dem Öffnen ihr gegenüber zu beschimpfen ob der Frechheit, nicht zu sein, was sie erhoffte, dafür Teil der Weltverschwörung, die nun schon so lang ihr wohlverdientes Glück verhindert.

Wenn du es doch liest und dich erkennst: suche professionelle Hilfe.

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Tangogeschichten in Essenbach

Nach Altenkirchen bringen wir unsere Tangogeschichten jetzt in Essenbach auf die Bühne. Die neue Kleinkunstbühne „Bühne am Schardthof“ ist erst vor einem halben Jahr gestartet. Nun versucht sie sich zwischen Event-Arenen und den etablierten Locations in Stadt und Landkreis zu behaupten und einem festen Platz im Kulturleben zu erkämpfen. Der Spielplan ist gut gefüllt. Die Bekanntheit ist ausbaufähig, aber die Gemeinde wächst.

Unser Programm ist ein Niescheuprodukt für ein Kultur- und ein Tanz-Publikum, keine Spaß- und Party- Veranstaltung. Dafür kann es die Vielfalt der Kleinkunstbühne unterstreichen und und das Nieschenpublikum nach Essenbach locken.

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Kleines Tango-Konzert am Königsplatz

Der Platz im Säulengang vor der Antikensammlung hat eine besondere Atmosphäre. Dass Levent hier jeden Abend eine Milonga anbietet, ist schon eine gewaltige Leistung von ihm.

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Das Tango-Konzert am Königsplatz hatte sich erst kurz ergeben. Die Tango-Veranstaltung findet ja nur bei gutem Wetter statt. Am Mittwoch war für mich der richtige Termin, der letzte warme Abend vor einer deutlichen Abkühlung. Trotz Fußball-Schlager fand sich eine Gemeinde von Tänzern ein. Auf den Stufen und zwischen den Säulen waren auch einige Zaungäste, die auf ihrem Weg über den Platz von der Musik und den umschlungenen Tänzern angelockt wurden.

Für mich was es das erste richtige Tango-Konzert, dass ich alleine gestemmt habe. Meine neu eingeführte Fuß-Percussion kam auch erstmals für Tango zum Einsatz. Bei zwei Stücken hatte ich Gast-Gesang von Jeannette, die genau an dem Abend auch in München war und ausnahmsweise mal mehr Zeit zum Tanzen als zum Musizieren hatte.

Nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag war so ein Abend schon eine Herausforderung, aber doch sehr beglückend für mich , die Paare zu meiner Musik tanzen zu sehen.

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Radio Canta con Noi im Salzstadel

Der Salzstadel ist in Landshut einer der besonderen Veranstaltungsorte. Schön, dass wir jetzt mit unserem italienischen Mitsing-Abend dort sein durften. Und das auch noch für einen guten Zweck: Ein Benefiz-Konzert zugunsten von Donum Vitae.

Der Abend war gut besucht. Wie man sich das wünscht, waren überwiegend begeisterte Sänger da. Immer wieder hatte ich Anlass, das Publikum für seien Einsatz zu loben. Wenn wir unseren Gesang von der Bühne etwas zurückgenommen haben, konnte man den Chor wunderbar hören, das ist Lob schon angebracht.

Tatsächlich ist unser Programm schon ganz schön lang und ein Teil der Sänger war zum Schluss schon etwas ermattet. Nach einem emotionalen Schlussspurt scheinen die Gäste erschöpft aber glücklich gegangen zu sein. Aber es war ja auch allen klar, dass es kein Picknick werden würde.

Weil das so ein schöner Rahmen ist, freuen wir uns besonders, dass Erika Steiger so viele schöne Bilder für uns gemacht hat.

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Tango Geschichten bei Tutuguri

Schon vor Langem hatten wir geplant, unsere Tango Geschichten wieder aufleben zu lassen. Ein schöner Anlass dafür war die Gelegenheit, in Attenkirchen bei Tutuguri spielen zu können. Weildort auch namhafte Künstler auf die Bühne kommen, wird mit erheblichen Vorlauf geplant. Das Team von Tutuguri hat sich liebevoll um uns gekümmert. Besonders der Hausherr Silvester hat mit viel Geduld unsere Sound-Wünsche erfüllt. Der kleine Kulturverein hat erfolgreich sein Publikum für diesen Abend motiviert. So konnten wir vor einem gut gefüllten Saal in bester Stimmung spielen. Auch Bühnenaufbau und Beleuchtung haben zu einer zauberhaften Atmosphäre beigetragen. So sind auch diese wunderschönen Bilder entstanden für die wir uns bei Helmut Leipold bedanken.

 

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Höhenmeter ohne Stress

Meine neuen Lieblingsstrecken für das Einrad sind Radwege auf umgebauten Bahnstrecken. Ich verspreche mir davon ruhige Strecken mit wenig Verkehr, guter Oberfläche und geringen Steigungen.

So führt auch ein Bockerlbahn Radweg von Landau an der Isar nach Arnstorf. Der Weg muss drei parallel laufende Thäler miteinander verbinden und die dazwischen liegenden Hügelketten überwinden. Weil da aber eine alte kleine Lock fahren sollte, wurde eine Stecke mit minimaler Steigung gebaut.

Mit dem Einrad ist das alles gut zu fahren. Klar merkt man die Höhenmeter in den Beinen. Aber die Steigung ist nie so, dass man ans Schieben denkt. Die Ansstiege ziehen sich natürlich hin. Es ist besser, da keine Rast einzulegen, weil das Aufsteigen auf das Einrad bei so einer Steigung gar nicht so leicht ist.

Die Bockerlbahn wurde seinerzeit immer am Ort vorbei geführt. Dem entsprechend kommt man auf dem Radweg nicht in den Ortskern, wo sich die Wirtshäuser meistens befinden. Da muss man schon mal einen Abstecher machen. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie etwa das Bahnhofseck in Simbach, das direkt am Radweg liegt.

Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Strecke allerdings. Für eine Hin und Rückfahrt mit dem Einrad ist sie zu lang. Es gibt aber auch keine Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Und per Anhalter zu fahren ist in Niederbayern eher schwierig. Dann bleibt nur noch die Rückfahrt mit dem Taxi was aber im niederbayerischen Hinterland mit erheblichen Anfahrtskosten verbunden ist.

PS: Ein wichtiger Vorteil bei der Einradtour: man hat immer die Hände frei zum Fotografieren

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