Sommertango 2018

Juhu, am 3. August gibt es wieder Sommertango im Prantlgarten.

Schon zwei mal hatten wir das Vergnügen, auf der Wiese vor dem Landshuter Skulpturenmuseum in den Sommerabend hineinzuspielen. Nach einem Jahr Pause ist es jetzt wieder so weit. Letzten Sommer sollte es Tango an der Isar geben. Das ist aber leider ins Wasser gefallen. Dafür freuen wir uns jetzt um so mehr, wieder Open-Air-Tango in Landshut zu spielen.

Auf Tänzer und Zuhörer wartet eine besondere Atmosphäre. Zu Füßen der Burg breitet sich eine Wiese, locker verstreute große Skulpturen, die Abendsonne bricht durch die Baumkronen und bestrahlt die rote Stadtmauer, die zugleich Fassade des Museums ist. Auf der Wiese lagern die Gäste auf mitgebrachten Decken, genießen den lauen Abend, lassen sich von der melancholischen Musik im Tanz oder in Gedanken forttragen, stärken sich zwischendurch an mitgebrachten Speisen und Getränken, bis die Nacht sich ausbreitet und aus dem Dunkel die Lichter einen neuen Zauber auf die Tänzer und die Umgebung aussenden.

Die schöne Erinnerung an solche Abende war der Antrieb, in diesem Jahr wieder einen Sommertango auf die Beine zu stellen und die Unterstützung der beteiligten zu erreichen. Wir bedanken uns bei den Museen der Stadt Landshut, die uns ihre Türen öffnen und die wesentliche Öffentlichkeitsarbeit leisten sowie beim Tangoverein Tango Mania, der als Veranstalter den Abend trägt. Der wichtigste Dank gilt Godela, die beharrlich alle Gelegenheiten verfolgt hat, den Abend zu ermöglichen.

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Brief von Martin Kälberer – meinesichtderwelt: Spruch zum Wochenende #ausgehetzt

Statt dem üblichen Kurzzitat möchte ich heute an dieser Stelle einen vollständigen Brief des von mir sehr geschätzten Musikers Martin Kälberer teilen, der nicht nur mich und Bayern, sondern alle zum Denken anregen soll: Brief von Martin Kälberer „Dies ist KEIN NEWSLETTER!!! Dies ist eine Nachricht an alle, die ich kenne, die mich kennen … […]

über Spruch zum Wochenende: #ausgehetzt — meinesichtderwelt

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Wir können auch Party

Klar, Tango ist ein Nieschenprodukt. Mit unserem Tango-Quartett sind wir auf Tanzveranstaltungen und auf Kulturpublikum ausgerichtet. Mit dem italienischen Mitsing-Programm ist es im Grunde ähnlich. Man kann zwar viele Leute animieren, ein paar wenige Schlager mitzusingen. Dann ebbt der Elan deutlich ab und nur ein Häufchen aufrechter Sänger bleibt bei der Sache. Trotzdem haben beide Musikrichtungen aus ihrer Niesche heraus eine gewisse Strahlkraft und können auch mal etwas Schwung in die Bude bringen.

Jetzt waren wir zu einer doppelten Geburtstagsfeier von begeisterten Tango-Tänzern eingeladen, die auch das Italienisch Programm kennen. Weil sie einen italienischen Familienzweig zur Feier erwarteten, wünschten sie sich auch einen Mitsingteil für den Abend.

Um einem gemischten Publikum gerecht zu werden, entschieden wir uns für kurze Sets, die abwechselnd aus beiden Programmen stammten. Das scheint der richtige Dreh gewesen zu sein. Sowohl die Tango-Fraktion als auch die übrigen Gäste fühlten sich von der Musik angesprochen. Es wurde durchgängig fleißig getanzt und auch kräftig mitgesungen. Man könnte sagen: „Die Mischung macht’s“.

Außerdem haben wir aus beiden Programmen zusammen ausreichend Repertoire, um auch einen langen Abend zu stemmen. Zur Not haben wir noch einige Latin-Nummern in der Hinterhand, mit denen wir unser Publikum überraschen können. So fühlen wir uns auch für die nächste Feier gewappnet.

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Jakober Kirchweih 2018

In diesem Jahr werde ich wieder bei der Jakober Kirchweih zuhören sein, nachdem ich zuvor zweimal absagen musste. Am Samstag und am Sonntag bin ich jeweils ab 14 Uhr aktiv.

Diese Kirchweih im Schatten der Jakobskirche hat die längste Tradition aller Volksfeste in Augsburg. Nach einer wechselvollen Geschichte ist es in den letzten Jahren ein Stadtteilfest mit reger Bürgerbeteiligung. Dabei spielt die Nähe und das Miteinander eine größere Rolle als der Rummel.
Auf die kirchliche Vergangenheit des Festes nimmt neben verschiedenen Veranstaltungen auch eine Sternwallfahrt zur Pilgerkirche Bezug. Daher erklärt sich auch die Jakobsmuschel als Logo für die Jakober Kirchweih.

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Slow-Food-Picknick im Weinberg

Slow-Food ist ein Verein zur Förderung einer nachhaltigen Gastronomie. Für die Slow-Food-Küche ist die Verwendung von frischen regionalen Produkten ein wichtiges Kriterium. Eine wichtige Maßnahme ist die Herausgabe eines Genussführers mit empfohlenen Lokalen. Die Ziele dieses Vereins zu unterstützen ist naheliegend. Immer wieder haben wir uns von dem Slow-Food-Führer leiten lassen, zumal im Urlaub.

Seit einiger Zeit sind Freunde im Regional-Verein für Niederbayern aktiv. Jetzt war ich eingeladen, ein Picknick des Vereins in einem Gemeinschaftsweinberg über dem Isartal musikalisch zu begleiten.

Auch wenn es nicht so sonnig war, wie man sich das wünschen würde, war eine wunderbar entspannte Stimmung auf der Wiese neben dem Weinberg. Man kann es sich gut gehen lassen mit einem reich gedeckten Picknick-Buffet unter dem Baum, einem herrlichen Blick über das weite Isartal, auf das nahe gelegene Dorf und die anschließende Obstwiese und einer geselligen Runde auf der Veranda der Wirtschaftshütte.

Klar geht es zuerst um Geselligkeit und um leckeres Essen. Da soll sanfte Musik zu entspannter Atmosphäre beitragen. Später dann ließen sich die Slow-Food-Freunde zu einer Runde italienischen Gesang und zwischendurch sogar zu einem Tänzchen mitreissen.

Natürlich gab es auch eine kleine Führung im Weinberg, die sich auf die gärtnerische Arbeit konzentrierte. Mein Umgang mit unserem Weinstock am Haus ist für eine Orientierung an einer guten Ernte viel zu „lieberal“. Auch vor der Führung hatte ich schon so eine Ahnung. Dafür ist unsere Ernte weniger ein Ertrag und mehr ein Geschenk. Und da darf man nicht so kritisch sein.

Danke an Traudl und Ursi für die schönen Bilder

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Radio Canta Con Noi in Freising

In Freising ist das Alte Gefängnis für mich eine wichtige Anlaufstelle geworden. Das fing an mit der Einladung zum Brettl und ging über die freundliche Aufnahme am Stammtisch bis zu eingen Auftritten auf der kleinen Bühne im Gefängnishof. Mit unserem italienischen Mitsing-Programm Radio Canta Con Noi hatten wir in Freising unseren ersten richtigen Auftritt.

Nach dem der bisherige Wirt Klaus sich für den Ruhestand entschieden hat, haben Nina und Saba zusammen das Ruder übernommen. Zu ihrem Neustart wurde ein sommerliches Musikprogramm geplant, an dessen Anfang ein Abend mit unserem Programm stehen sollte.

Im Alten Gefängnis ist man auf gutes Wetter angewiesen, weil es zum Gefängnishof keine wirkliche Alternative gibt. Die kleinen Gewölberäume der Weinstube sind für Musikveranstaltungen einfach ungeeignet. An unserem geplanten Abend hat es dann leider geregnet.

Jetzt ist ein Nachholtermin für den 25. Juli geplant. Damit werden wir wohl eher am Ende des Sommerprogramms stehen. Ihr seid alle herzlich eingeladen, die bekannten italienischen Schlager mit uns zu singen. Wenn ihr nicht kommen könnt, dann drückt uns wenigstens die Daumen, dass uns das Wetter wohlgesonnen ist.

RCCN FB-Bild_Freising 2018

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Jam Session im Biergarten

Die Prima Stadtmusikanten veranstalten seit Jahren eine erfolgreiche monatliche Jam Session in Landshut in den Sommermonaten spielen sich diese Abende beim Rieblwirt im Biergarten ab.

Foto: Jeannette Lakèl

Neben der Kernbesetzung der Stadtmusikanten sind immer hochkarätige Jam Musiker wie Michael am Saxophon und Timo an den Tasten mit am Start.

Foto: Jeannette Lakèl

Diesen Sommer sind jeweils besondere Gäste eingeladen. Daneben sind auch spontane Einsätze und Beiträge von Gastmusikern willkommen. Letzte Woche war Sigi Zerath angekündigt. Mit seiner tollen Stimme und seiner Energie ist er an diesem gelungenen Abend ein zusätzliches Highlight.

Foto: Jeannette Lakèl

Für mich war die Pause der großen Band die Gelegenheit, ein paar Balladen einzuschieben.

Foto: Jeannette Lakèl

Mit einem Mix aus Oye como va und Baila Morena kam dann die große Besetzung zurück auf die Bühne.

Foto: Jeannette Lakèl

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